Gefangen im Unidschungel

Wow, einer der wohl kitschigsten Titel dieser Erde. Aber doch, es ist so. Es ist als ob alle anderen hier andere Spezien sind, andere Sprachen sprechen und ganz andere Leben führen. Der Anfang war holbrich. von diesem Schock, ja kann man sagen habe ich mich erholt. Aber eingefunden in diesem System habe ich mich noch lange nicht. Wenn überhaupt. Alleine durch die Flure. Niemand anschauen, niemanden ansprechen. Alleine. Alleine sein ist der größte Segen und gleichzeitig die größte Last. Ich fange wieder an zu trauern. Trauern über mich. Ich hab das Gefühl ich bemitleide mich 24/7. Ich habe meine Eltern und Schwestern. Dafür bin ich unendlich Dankbar. Sie sind mein Zuhause. Aber ist es zu viel verlangt, ein nettes Gesicht zu haben, dem ich voll und ganz vertraue? Einen der auch an der Uni ist. Oder einen der mich versteht, wenn es mir scheiße geht. Und ja, momentan ist es wieder Scheiße, nein nicht schlecht, scheiße. Wenn diese Traueranfälle zurück kehren. Dann muss ich Kämpfen. Aber ohne Kraft? Ohne Waffen? Ohne Partei? Unmöglich. Ich denke an mein Ziel. Es wirt so fern. Aber alleine die ganze Scheiße hier reicht nicht, nein da denkt mein Schicksal wohl: "Ohoo da läuft es langsam ganz gut, was ? Haha! Komm damit klar!" Und BUM! Du bist weg. Meine beste Freundin. Okay wir haben wieder Kontakt = Fortschritt. Alles geht wieder weiter. Und dann BUUM! Nächste Freundin verabschiedet sich. "Du wolltest deine Probleme zu meinem machen." Nein, verdammt ich hab jemanden gebraucht, der mich abhält mich umzubringen! Ist das zu verlangt? Einen Menschen, der mich in den Arm nimmt, der mir die Klinge aus der Hand nimmt und mir Zuflucht bietet? Meine Mutter leidet so, ich kann sie nicht noch mehr belasten. Ich sollte froh um mein Leben sein, dass ich studieren kann, dass es vorwärts geht. Aber nein. Ich will eigentlich gar nicht hier sein. Ich kann nicht einmal einen Blogeintrag verfassen ohne den Faden zu verlieren. Ich sitze hier und hab das Gefühl um mich rennt die Welt und ich kann mich keinen Zentimeter mehr bewegen.LonlyUnicorn afk.

7.11.17 12:52, kommentieren

Werbung


Er lacht und drückt mir einen Kuss auf die Haare

Ich liege neben dir im Bett, ich bin gerade aufgewacht. Ich habe oft daran gedacht, wie es ist hier zu liegen. In deinen Armen. Deine Arme umgreifen mich und ich fühle mich so sicher. Ich merke deine nackte, beharrte Brust, die sich an meinen Rücken drückt. Ich liege fest in deinem Arm und spüre einfach nur deinen Rhythmus, deinen Herzschlag, deinen Atem. Dein Bart kratz an meinem Gesicht, naja kratz, es fühlt sich weich an, wie ein streicheln an, es fühlt sich so richtig an. Ich weis nicht wovon du träumst, oder was du denkst, aber ich hoffe so du denkst wie ich. Ich kann dir gar nicht sagen, wie gern ich dich nie wieder los lassen würde. Ich drehe mich zu dir und schaue dich an. Dein Gesicht, deine Augen, deine bloße Anwesenheit lässt mich schmelzen. Du umarmst mich noch, aber ich will noch näher an dich, ich drücke mich an dich, schmiege meinen Körper an deinen. Ich liebe Dich. Du bist mein Leben. Aber dennoch liege ich nur wegen gestern Abend hier. Alkohol, deshalb hast du dich sowas getraut, darauf wette ich. Egal, wieso du dich jetzt erst getraut hast, ich weis, dass du es genauso wolltest. Du wolltest es auch, Ich weiß es! Deshalb fühle ich mich einfach so sicher. Du bist der erste Mann, bei dem ich mich einfach so gut fühle. Ich streiche dir über die Wange und küsse dich. Es ist genau so ein tolles Gefühl, wie gestern Nacht. Deine Lippen zu spüren, deine starken Hände, die mich jetzt noch fester halten, nachdem du wach geworden bist. Es ist noch sehr früh, aber jetzt bin ich schon hell wach. Deine Nähe macht mich dennoch so schwach, ich liebe Dich einfach. Nach dem ersten Kuss wolltest du mich gar nicht mehr los lassen.. Und ich dich auch nicht. Ich bekomme Gänsehaut, als ich mich in deiner Brust vergraben kann. Ich liebe Dich, ich liebe Dich, ich liebe Dich, einfach schon so lange. Du sagst kein Wort, aber liebkost mein Kinn, vergräbst deinen Kopf in mir, kuschelst dich an meine Brüste und küsst sie. "Ich will dich nie wieder gehen lassen" rutscht mir raus. Er blickt plötzlich auf und wir sehen uns in die Augen, seine dunkelbraunen Augen und sein Lächeln... Er lächelt. Er lächelt, sonst nichts. Ich schließe meine Augen und spüre seine Lippen auf meinen und seine Beine zwischen meinen und deine Hände, die mich noch näher zu dir ziehen. Ich kann dir nicht sagen, wie sehr ich dich liebe. Du schaust mir in meine Augen und streichst mir über mein Gesicht. "Du bist meine Schülerin. Ich fühle mich so wohl bei dir. Aber du bist immer noch meine Schülerin. Und minderjährig.", er sah sehr nachdenklich aus und sein Griff ist nicht mehr so fest wie eben. Ich fühle einen Schmerz, der von ihm ausstrahlt. Ich winde meine Arme aus der Umarmung und als ich seine Wange streichelte sage ich: "Ich weiß, wie schwer das für dich ist, aber dieser Moment bedeutet mir so viel." Er kann mir nicht mehr in die Augen schauen. "Ich verstehe dich und werde dicht halten." Er schaut mich erleichtert an. Ich lächle und kuschle mich an ihn. Er lacht und drückt mich so fest. Er drückt mir einen Kuss auf die Haare. Er ist viel größer als ich, aber es ist als ob wir zusammen passen, wie angegossen. Ich muss ihn einfach küssen. Er erwidert den Kuss, lächelt. Er beugt sich über mich und zieht die Decke über uns. LonlyUnicorn afk.

30.10.17 23:22, kommentieren